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Zweite Etappe des Wittekindslaufes mit Abschluss in Bad Essen

Bad Essen. Am 24. Wittekindslauf beteiligten sich am vergangenen Sonntag 43 Laufsportler auf der 22,5 Kilometer langen Strecke von der Freilichtbühne „Kahle Wart“ in Hüllhorst bis zum Zielpunkt in Bad Essen. Diese Laufetappe war dem auf der Strecke vor drei Jahren verstorbenen Meller Laufsportler Wilhelm Hoffmeister gewidmet. Alle Läuferinnen und Läufer legten am Gedenkstein am Wittekindsweg zum Gedenken an den Verstorbenen eine weiße Rose nieder. Auch Arbeitskollegen von der Kreissparkasse Melle beteiligten sich an dieser Erinnerung für den einstigen Sparkassenmitarbeiter.

Corona-bedingt war der Wittekindslauf in den Vorjahren abgesagt worden. Jetzt war die „Laufsport-Gemeinde“ wieder froh, dass der TuS Bad Essen den 24. Wittekindslauf anbot, bei dem die 92 Kilometer lange Strecke in vier Etappen von der Porta Westfalica bis zum Osnabrücker Rathaus gelaufen wird. Organisator ist von Anfang an Jürgen Frieler, ein Laufsport-Urgestein, der im 81 Lebensjahr stehend noch eine beachtliche Teilstrecke mitlaufen konnte. Frieler möchte noch den 25. Wittekindslauf im kommenden Jahr als „Jubiläumsveranstaltung“ anbieten – dies soll dann für ihn der Abschluss sein. Ob sich eine Nachfolgeregelung findet – ist noch unklar.

 

Auf der Strecke gab es zwei Kontrollstellen, die von Rolli Bührmann, Günter Natemeyer und Uwe Fietkau besetzt waren und die Erfrischungsgetränke für die Laufsportler bereithielten sowie auch einen „Besenservice“ für diejenigen, die wegen Kräftemangel nicht mehr weiterlaufen konnten. Dieser Service wurde jedoch nicht in Anspruch genommen.

Läufer aus Melle trugen auf der Rückseite ihrer Trikots die Aufschrift: „Ich laufe für Wilhelm“ – so Andrea Spieshöfer und Thorsten Preuß, die auch im Namen des Sparkassenvorstandsvorsitzenden Frank Finkmann Blumen an der naturverbundenen Gedenkstätte niederlegten.

Thomas Ketteler aus Ostercappeln, ein langjähriger Ultra-Langstreckenläufer, absolvierte diesmal die 125 Etappe auf dem Wittekindsweg, der mit 1940 Höhenmetern an den einzelnen Taleinschnitten eine überaus anspruchsvolle Laufstrecke darstellt.

Etliche Läufer aus Melle als Arbeitskollegen des auf der Strecke so tragisch verstorbenen Wilhelm Hoffmeister trugen auf der Rückseite ihres Trikots den Gedenkhinweis: „Ich laufe für Wilhelm“ – eine Geste der Verbundenheit

Die ersten Läufer erreichten den Zielpunkt in Bad Essen bei der Tourist-Information nach zweieinhalb Stunden, die meisten Läufer benötigten drei Stunden und länger. Hier wurde die große Läufergruppe vom stellvertretenden Bad Essener Ortsbürgermeister Axel Gruczyk begrüßt, der dem TuS-Organisationteam für die Vorbereitung und Durchführung dankte. Die zweite Etappe, die wegen der vielen Anstiegsstrecken überaus anstrengend ist, wird in Läuferkreisen auch als „Schnittchen-Lauf“ bezeichnet, weil es am Ende der zweiten Etappe eine Verpflegungsstation gibt, die von Heike Frieler und Irene Natemeyer vorbereitet wurde. Rolli Bührmann überreichte den beiden Frauen für ihre Mühe jeweils einen Blumenstrauß.
 
Die 3. Etappe findet am 3. April ab 8.15 Uhr ab Parkplatz Rathaus Bad Essen statt und die Schlußetappe am 10. April. Hier wird die Läufergruppe am Schluss im historischen Ratssitzungssaal in Osnabrück durch einen Repräsentanten der Stadt begrüßt.

Seit Jahrzehnten wird die Läufergemeinde traditionell am Ende der zweiten Etappe mit einem leckeren Imbiss versorgt. Rolli Bührmann überreicht für den ausrichtenden TuS Bad Essen Irene Natemeyer (links im Bild) und an Heike Frieler als Dankeschön einen Blumenstrauß.

Fotos: E. Grönemeyer

 

 


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